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Buchrezension

Buchrezension, Kuchen, Teilchen

Buchrezension „Mia’s süße Kleinigkeiten“ und Apfelkuchen im Glas

21. August 2015

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Ihr Lieben,
bevor ich mich in die Sommerpause verabschiede, möchte ich euch noch ein ganz tolles Buch einer lieben Bloggerkollegin vorstellen. Mirja, auch bekannt als Küchenchaotin, schreibt auf ihrem Blog, ebenfalls über süße und herzhafte Rezepte, die auch Koch- und Backeinsteiger schnell zubereiten können. Wenn meine Lieblingsblogger dann auch noch Bücher veröffentlichen, muss ich diese natürlich haben. Der Traum jeder Bloggerin ist es mal das eigene Buch in den Händen zu halten. Da ist es super spannend zu schauen, wie das Werk der Anderen so aussieht.

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In „Mia’s süße Köstlichkeiten“ finden sich auf 135 Seiten jede Menge tolle Backrezepte, die sich super einfach zubereiten lassen und mal eben mit zur besten Freundin, dem anstehenden Date (zum Beeindrucken ;)) oder einem spontanen Picknick mitgenommen werden können. Die Rezepte sind auf 5 Kategorien verteilt:
1. Auf die Hand
2. Törtchen und Küchlein
3. Aus Schälchen und Gläsern
4. Tartes und Tartelettes
5. Aus dem Eisschrank
Das Buch ist übrigens im Thorbecke Verlag erschienen und kostet 19,99€.

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IMG_4806Mir persönlich gefällt Mia’s Buch sehr gut. Die Bilder sind hübsch, die Rezepte leicht zuzubereiten und das Design ansprechend. Ich habe mich dann auch gleich mal an’s Backen gemacht und mir dazu das Rezept für den Apfelkuchen im Glas ausgesucht. So Kuchen im Glas lässt sich ja optimal transportieren und schmeckt auch noch am nächsten Tag super. 😉 Das Rezept dazu seht ihr auf dem nächsten Foto.

 

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Vielleicht habt ihr ja „Mia’s süße Kleinigkeiten“ auch schon im Bücherregal stehen oder es bereits auf euren Wunschzettel geschrieben. 😉 Ich werde mich jetzt erst einmal bis Mitte September verabschieden und wünsche euch einen wunderbaren Rest-Sommer ♥ Genießt die Zeit und macht’s gut! Eure Dami

PS: Vielen Dank an den Thorbecke Verlag, der mir das Buch kostenfrei zur Verfügung gestellt hat!

Buchrezension, Kuchen

Buchrezension + Schokokuchen

17. Juli 2014

Erinnert ihr euch noch daran, dass ich vor einer gefühlten Ewigkeit das Comic-Kochbuch von Alain Passard vorgestellt habe? Heute gibt es die zweite Rezension zu einem der Comic-Kochbücher aus dem Carlsen-Verlag.
Guillaume Long ist Hobbykoch, Blogger und der Verfasser des Kochbuch’s „Kann denn Kochen Sünde sein?“. Mit viel Witz und Charme erzählt Long von Tipps und Tricks in der Küche und stellt seine Lieblingsrezepte vor.

Persönliche Highlights:
– an erster Stelle die Zeichunungen! Ich liebe die detaillierten Zeichnungen die selbst in Rezepten so viel Aussagekraft haben.
– witzige Sprüche, die auch in den Rezepten eingebaut sind und mich immer wieder haben schmunzeln lassen. (einen kleinen Einblick bekommt ihr bei dem folgenden Rezept für einen Schokokuchen)
– am Ende des Buches ist ein Plan angehängt mit dem Saisongemüse für jeden Monat. Dieser lässt sich einfach aus dem Buch heraustrennen und ist natürlich auch mit Zeichnungen unterlegt. 🙂 Wirklich hübsch anzuschauen und sehr hilfreich.
– eine Liste mit allen nützlichen Utensilien für die erste eigene Küche. Perfekt für alle Kocheinsteiger.

Mein Fazit: 
Das Buch überzeugt vor allem durch die Zeichnungen und dem Charakter den der Verfasser dem Buch durch seinen einzigartigen Schreibstil verleiht. Für meinen Geschmack könnten jedoch ein paar mehr Rezepte enthalten sein 😉

Das Buch kostet 24,90€ im Carlsen-Verlag und ist hier online erhältlich.

In „Kann denn Kochen Sünde sein?“ wird der absolut beste Schokokuchen von Guillaume Long vorgestellt. Schoko geht immer und wenn der Kuchen sooo toll sein muss, dann muss er erst recht ausprobiert werden. Nur wenige Zutaten und eine kurze Zubereitungs- und Backzeit verleihen ihm schon mal 5 Extrapunkte.

Nachdem der Kuchen dann seine 18 Minuten im Backofen abgesessen hatte und ich per Stichprobe feststellte, dass der Teig noch ein wenig flüssig ist, durfte ich mir von meinem Bruder anhören dass das so sein muss. Schokokuchen muss ja schließlich einen weichen Kern haben. Also ließ ich den Kuchen auskühlen und durfte beim Anschneiden mit ansehen wie der Kern nur so auseinander lief. Ob das nun so gewollt ist oder nicht, dürft ihr selbst entscheiden. Jedenfalls war der Teig in fester und flüssiger Konsistenz ein Hochgenuss.

Damit ihr einen Einblick in den Schreibstil von Guillaume Long bekommt, schreibe ich die Anleitung wie sie auch in dem Kochbuch steht. Schaut euch doch die Zeichnungen dazu an, die auf dem obigen Foto zu sehen sind.

Rezept für eine 20cm-Form:
1. Heizen Sie ihren Backofen auf 190 Grad vor (ein wenig mehr als Thermostat 6) und bringen Sie 220g gewürfelte Schokolade mit der Butter zum Schmelzen.
2. Öffnen und trennen Sie 6 Eier. Geben Sie Eiweiße in eine große Schüssel und verrühren Sie die Eigelbe eins nach dem Anderen mit der Schokolade und der geschmolzenen Butter. Geben Sie den Zucker zu, die gemahlenen Mandeln und stellen Sie um Himmels Willen die Hitze weg!
3. Schlagen Sie die Eiweiße in einer s
chüssel mit einer winzigen Prise Salz zu Schnee. (Ja, von Salz war bisher noch nicht die Rede, aber ich empfehle es dringend, es sei denn, Sie leiden unter Bluthochdruck, in diesem Fall schlagen Sie die Eiweiße mit der Hand, das entspannt).
Fangen Sie mit der niedrigsten Stufe an und steigern Sie diese nach und nach, damit das Eiweiß schön fest wird.
Jetzt rühren Sie sehr behutsam den lauwarmen Inhalt des Topfes ins Eiweiß und rühren Sie sehr vorsichtig um, um nicht alles kaputt zu machen.
4. Jetzt kann der Topf ausgeleckt werden, von Ihnen oder jemand anders. Bei der Herstellung eines Schokoladenkuchens ist das eine Pflichtübung. Anschließend schütten Sie eine gute Hälfte der Eiweiß-Schoko-Masse in die Silikonform und geben etwas zerbröselte Schokolade obendrauf. 
5. Geben Sie den Rest der Mischung in die Form und stellen Sie diese für genau 18 Minuten in den Ofen. Diese Zeit habe ich für diesen Formdurchmesser (an dieser Stelle lag höchstwahrscheinlich der Konsistenzfehler bei meinem Kuchen!!) über die Jahre ermittelt, um die ideale Konsistenz zu erreichen. Zögern Sie nicht, alle Angaben je nach Backform oder Alter Ihres Herdes zu modifizieren.

Quelle: „Kann denn Kochen Sünde sein?“ von Guillaume Long (Carlsen-Verlag)