Kekse

Knusprige Taler mit Schokoladenverzierung – Schokotaler

3. Februar 2017

Ihr Lieben,
vor allem die Blogger unter euch haben es bestimmt schon mitbekommen: Momentan läuft auf dem Blog „Bake to the Roots“ ein tolles Backevent. Blogger Marc hat dazu aufgerufen alte Rezepte, die man zu Anfängen des Blogdaseins gepostet hat, neu aufleben zu lassen.

Ich fand die Idee sofort genial, weil ich mir schon öfter die Frage gestellt habe, was ich mit den alten Beiträgen mache. Die Rezepte sind super, haben toll geschmeckt, aber durch die optimierungswürdigen Anfänger-Fotos kommen die Rezepte gar nicht so zur Geltung. Ganz löschen wollte ich sie aber auch nicht. Sie einfach nochmal zu backen war eine viel bessere Idee.  Als Marc dann aber vom Blogevent berichtete, wusste ich: Jetzt ist der Moment. Jetzt fängst du an deine alten Rezepte zu erneuern. Irgendwie kam dann aber doch alles anders als gedacht.

Herausgesucht hatte ich mir das Rezept von Mini-Amerikanern, die ich im Jahr 2013 als eines der ersten Rezepte von Spanien aus gepostet hatte. Wenn ihr noch einmal schauen möchtet: Hier findet ihr den alten Post. Die Amerikaner waren, wie ihr seht, wirklich sehr klein und mit einem Zuckerguss aus Früchtetee verziert. Bei den Mini-Amerikanern 2.0 wollte ich nun einen Schokoguss ausprobieren, damit das Rezept eine neue Note bekommt. Dass dabei aber gleich ein ganz neues Rezept entsteht, war so nicht geplant. 🙂
Fragt mich nicht wieso, der Teig ging jedenfalls nicht nach oben, sondern zu den Seiten auf. 😀 So wurden die Mini-Amerikaner zu Talern. Sie schmeckten trotzdem super lecker, aber hatten optisch nicht mehr viel mit Amerikanern und schon gar nicht mit „Mini“ zu tun. Naja, aber so kann ich euch heute ein tolles Rezept für Schokotaler vorstellen. 😉

Rezept drucken
Rezept für knusprige Taler mit Schokoladenverzierung
Portionen
Stück
Zutaten
Für den Teig
  • 200 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 6 EL Milch
Für den Schokoladenguss
  • 300 g Vollmilchschokolade
  • 100 g Zartbitterschokolade
Portionen
Stück
Zutaten
Für den Teig
  • 200 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 6 EL Milch
Für den Schokoladenguss
  • 300 g Vollmilchschokolade
  • 100 g Zartbitterschokolade
Anleitungen
Für die Taler
  1. Butter, Zucker, Vanillezucker und Eier schaumig schlagen.
  2. In einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischen. Zusammen mit der Milch zur Buttermischung geben und gut verrühren.
  3. Den Teig in einen Spritzbeutel mit einer runden Tülle geben und Kreise von ca. 5 cm Durchmesser auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. Der Teig reicht für ungefähr 20 Teigkreise. Diese bei 200°C ca. 15 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Für die Schokoladenverzierung
  1. Vollmilchschokolade im Wasserbad erhitzen. Ebenso mit der Zartbitterschokolade in einem separaten Wasserbad vorgehen. Die flüssige Zartbitterschokolade in einen Spritzbeutel mit kleiner Tülle geben.
  2. Zwei Esslöffel der Vollmilchschokolade auf die Unterseite eines Talers geben, verteilen und glatt streichen. Mit dem Spritzbeutel feine Streifen Zartbitterschokolade auf die Creme spritzen. Nun mit einem Holzstäbchen entgegen der Richtung der Zartbitter-Striche ein Muster in die Schokolade ziehen. Dabei abwechselnd links und rechts anfangen, das Stäbchen durch die Schokolade zu ziehen.
  3. Die Taler für ca. eine Stunde kalt stellen, bis die Schokolade getrocknet ist. Nach dem Backen sind die Taler sehr weich. Wenn ihr sie lieber knusprig mögt, könnt ihr sie einfach über Nacht in einer verschlossenen Box liegen lassen.
Powered by WP Ultimate Recipe

Hier geht es zum Blogevent von Bake to the Roots:

PS: Was haltet ihr von der Idee die alten Rezepte neu aufzulegen? 

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4 Comments

  • Reply DragonDaniela 5. Februar 2017 at 0:26

    Ohne deinen Beitrag und das Event wäre ich nie auf die Idee gekommen, mir noch einmal die ganz alten Beiträge anzuschauen. Ich hab Anfangs auch gar keine Rezepte gebloggt sondern nur Fotos von den fertigen Sachen gezeigt. Hab mich dann so durch geklickt und gemerkt, dass ich mein erstes Rezept dann erst fast 2 Jahre nach dem ersten Blogpost eingestellt habe. o_O

    • Damaris
      Reply Damaris 6. Februar 2017 at 10:50

      Hallo Daniela 😉
      Ich finde es total spannend, sich nochmal die ganzen alten Beiträge anzuschauen. Ganz viele von den Beiträgen hatte man schon wieder vergessen und man sieht so schön den Unterschied in den Fotos und im Schreibstil. 😉

  • Reply Marc 5. Februar 2017 at 17:47

    Hallo Damaris,

    auch wenn die Amerikaner nicht mehr „mini“ sind – sie sehen verdammt lecker aus! Ich finde eine Abänderung oder Anpassung auch eine gute Idee für alte Blogposts – auch wenn das jetzt nicht absichtlich war 😉

    Schön, dass Du beim Blogevent mit dabei bist!

    LG, Marc

    • Damaris
      Reply Damaris 6. Februar 2017 at 10:49

      Das denke ich auch. 😉 Und ich werde mir für die weiteren Rezepte noch etwas ausdenken, wie ich sie abwandeln kann.

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