Kekse

Kokos-Cranberry-Taler

26. November 2014

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Wisst ihr, was mich heute fast zum Verzweifeln gebracht hätte?
Man hat Dank all dem Stress in der Uni kaum noch Zeit um sich wirklich auf Weihnachten zu freuen. Gestern konnte ich mir dann mal ein paar freie Stunden einräumen und so ging die große Weihnachtsbäckerei los. Es war dann leider schon zu dunkel um noch Fotos zu machen, so dass ich mir dies für heute vornahm. Die Küche duftete herrlich nach Kokos, Mandeln und Cranberrys…Da wurde dann auch schon der erste, zweite, .. Keks probiert 🙂
Heute: Beladen mit Kamera, Keksen und Buchsbaumzweigen ging es zu meinem „Shootingplatz“ nach draußen in den Garten. Ja, in den Garten! Dort habe ich meine Palettenwände aufgebaut. Im Haus gibt es keine ausreichend große Lichtquelle und so wird jedes warme Gebäck bei aktuellen 2°C Außentemperatur erst einmal schockgefrostet 😉
Während ich also meine Kekse startklar machte und das Butterbrotpapier zuschnitt, fiel mir ein, dass der Kameraakku beim letzten Einsatz schon rot aufgeblinkt hatte. Also schnell das Ladegerät suchen.
Erfolglos 🙁 Irgendwann fiel mir ein, dass dieses bestimmt noch in NRW bei meiner Familie liegen musste. Glaubt mir, ich war wirklich am verzweifeln. Da schaffe ich es in all dem Stress gut aussehende und zugleich köstliche Kekse zu backen (das ist nämlich nicht immer der Fall :D) und kann sie nicht einmal fotografieren.

Ihr denkt euch jetzt wahrscheinlich: Was redet sie da? Die Bilder sind doch da.
Richtig. Das sind sie. Nachdem der erste Schock verdaut war, habe ich mir gedacht, ich lass es einfach darauf ankommen. Trotz wildem Geblinke der Akkuanzeige hat es für all diese Fotos gereicht 🙂 YES!

Merke: Achte immer darauf, dass du nicht nur die Kamera im Koffer verstaut hast, sondern auch das dazu gehörende Ladegerät!

dmoüq,

Rezept für ca. 15 große Kekse

300g gemahlene Mandeln
175g Zucker
200g Kokosflocken
2 Eiweiß
120g Butter
150g Cranberries

1. Mandeln, Zucker, Kokosflocken und Eiweiß vermischen.
2. Butter im Wasserbad oder der Mikrowelle schmelzen und zur Mischung geben.
3. Cranberries klein hacken und untermischen.
4. Zunächst mit dem Mixer und später mit den Händen zu einem Teig verkneten.
5. Teilt den Teig in vier gleichgroße Teile. Eine Teigkugel ergibt 3-4 Kekse. Zerdrückt die Kugel z.B. mit einem Schneidebrett, so dass ein platter Kreis entsteht. Dieser sollte ca. 1cm hoch sein. (Ihr könnt die Kugel auch mit den Händen zerdrücken, allerdings wird die Oberfläche dann nicht so eben.
5. Nun benutzt ihr einen runden Ausstecher und stanzt Taler aus dem Teig.
6. Die Taler legt ihr auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backt sie bei 190°C ca. 10 Minuten. (Vorsicht: Wenn ihr die Kekse aus dem Backofen holt, sind sie noch sehr sehr zerbrechlich! Lasst sie also erst einmal auskühlen.)Quelle: abgewandelt von Mara’s Wunderland

 

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7 Comments

  • Reply Mara 26. November 2014 at 16:51

    Oh, das freut mich aber, dass du meine Plätzchen getestet hast. Mit Cranberries klingt ja auch wirklich sehr verführerisch. Super Idee 🙂 Das mit dem Akku kenne ich auch nur zu gut. Während dem letzten Shoot denke ich mir noch „danach den Akku ans Ladegerät“ und danach wird es trotzdem vergessen. Beim nächsten Mal steht man dann da. Wah! Aber glücklicherweise hat es ja bei dir noch für die schönen Fotos gereicht 🙂

    Liebste Grüße
    Mara

  • Reply Lotta 27. November 2014 at 0:01

    Sehen vorzüglich aus! 🙂
    Mal ne Frage: Könntest du eventuell auch Fotos vom „Backprozess“ machen?
    Einfach, um einen Verleich zu haben, wie das bis zu welchem Punkt aussehen sollte.
    Liebe Grüße

    • Damaris
      Reply Damaris 1. Dezember 2014 at 16:04

      Liebe Lotta 🙂 Vielen Dank dir!
      Dein Anliegen kann ich sehr sehr gut nachvollziehen.
      Ich hatte schon angedacht Fotos vom Backprozess zu machen, allerdings ist mir dies zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich.
      Um ansprechende Fotos machen zu können brauche ich eine große Lichtquelle in der Küche, die ich leider nicht habe. Fotos die von der Belichtung nur mittelmäßig bis schlecht sind möchte ich nicht veröffentlichen…

      Wenn ich aber nach dem Studium in eine eigene Wohnung ziehe, wird es auch Prozessbilder geben 😉 Versprochen!

  • Reply elias.schmelzer 1. Dezember 2014 at 13:28

    Die muss ich haben, aber ich als Mann und backen. Wie soll meine Küche bloß danach aussehen 😉 Aber du hast genau meinen Geschmack getroffen, Kokos und Cranberrie. Ich hab letztens mit ein paar guten Freunden andere Cranberrie Plätzchen gebacken, die waren super lecker aber nach drei Tagen schon wirklich sehr ausgetrocknet 🙁 Wie ist das mit den Plätzchen? Lg

    • Damaris
      Reply Damaris 1. Dezember 2014 at 16:10

      Ganz schlechte Ausrede 😉 Auch Männer können backen! Siehe hier: http://www.backbube.com 😉 Die versaute Küche hast du nicht nur als Mann. Da sieht es bei mir meistens nicht besser aus. Wobei du bei diesem Rezept wirklich nicht viel Abwasch hast… Noch ein Grund mehr sie nachzubacken!

      Die Kekse kannst du dir von der Konsistenz ähnlich wie Bounty vorstellen (etwas härter vielleicht) . Dadurch, dass sie dennoch sehr weich sind bleiben sie auch noch am zweiten und dritten Tag essbar. Mit dem Geschmack, wenn sie noch lauwarm sind, können sie dann aber nicht mehr mithalten. Der ist nämlich nicht zu übertreffen! 😉

      Berichte mir mal falls du dich wirklich drangetraut hast..
      Liebe Grüße, Dami 😉

  • Reply Lene 1. November 2016 at 15:22

    Hi! Ich habe von Mara’s Wunderland hierher gefunden, weil ich die Idee von den frischen Cranberries in den Plätzchen ansprechend fand. Ihre Kekse sind ja kleiner und von der Rolle geschnitten, geht das bei dieser Variante auch? Ich habe immer lieber viele kleine als wenige große 🙂

    • Dami
      Reply Dami 1. November 2016 at 15:38

      Hallo Lene 😉
      Ich würde es einfach mal ausprobieren. Du kannst den Teig nach meiner Anleitung zubereiten und dann, so wie bei Mara beschrieben, von der Rolle schneiden. Falls der Teig bröselt musst du doch wieder auf die „Ausstech-Variante“ umsteigen. Dann einfach kleinere Ausstecher nehmen. Ansonsten kann ich dir noch anraten die Cranberrys schön klein zu schneiden. Dann ist die Chance größer, dass der Teig beim Schneiden nicht auseinanderfällt. 😉
      Viel Spaß beim Backen und ganz liebe Grüße 😉

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