Mittagstisch, Projekte

Das große Experiment: 5 Tage glutenfrei! {Tag 2}

4. Februar 2014

Nachdem ja nun einige Zeit vergangen ist, erinnert sich vielleicht noch der ein oder andere daran, dass ich kurz vor Weihnachten das neue Projekt „Glutenfrei“ in Zusammenarbeit mit Dr. Schär vorgestellt habe. Doch dann fiel mir auf, wie schlecht der Zeitpunkt gewählt war so kurz vor Weihnachten und der Klausurenphase. Also beschloss ich kurzerhand  das Projekt auf den Februar zu verschieben. Tag 1 könnt ihr hier noch einmal nachlesen.
Nun ist es also soweit und ihr bekommt 4 weitere Tage  kulinarische Highlights und Tipps zum Umgang mit Gluten-Unverträglichkeit. Also, lasst uns starten:

7.30h: Ein erster Blick auf den Wecker an dem Tag, an dem ich endlich mal wieder ausschlafen wollte. 7.30h. Kann ja nicht wahr sein. Also nochmal umgedreht und wieder eingeschlafen.

11.00h: Gut. Zwar etwas später als gewollt, aber immerhin richtig ausgeschlafen, tapse ich ins Bad und später in die Küche. Schnell ein bisschen Müsli von Schär, welches ich euch hier schon vorgestellt hatte, gegessen und dann ging es schon weiter. Gedanken machen, was ich die nächsten Tage so kochen und essen möchte. An dieser Stelle möchte ich auch noch nicht zu viel verraten, aber wenn es klappt, werdet ihr jeden Tag auch eine Rezeptvorstellung bekommen. Nachdem die Rezepte ausgewählt und die Einkaufsliste geschrieben war, ging es los zum Einkaufen.

13.00h: Samstagmittag ist definitiv nicht der beste Zeitpunkt zum Einkaufen. Selbst der Fahrrad-Parkplatz war fast komplett besetzt. Ich schnappte mir also meine Einkaufstüte und -liste und bahnte mir den Weg durch die Gänge. Obst. Gemüse. Brot. Stopp. Der normale Griff zum frisch duftenden Baguette musste heute einmal ausbleiben. Stattdessen hatte mir Schär zum Glück glutenfreies Baguette mitgeschickt. Joghurt… zu schade, meine Lieblingssorte mit Knusperflakes darf die nächsten Tage leider auch nicht gegessen werden. Zu dem Zeitpunkt fiel mir auf, dass es vielleicht doch nicht so einfach wird, 4 Tage glutenfrei zu essen auch wenn es schon eine wirklich tolle Auswahl an glutenfreien Produkten gibt. Letztendlich landen Käse, Milch und Sahne, Eier, Apfelmus und Ananas, sowie Saft von Pfanner (kann ich euch nur wärmstens ans Herz legen. Mhmmm…) in meinem Einkaufskorb …

13.30h: Endlich zu Hause angekommen. Mit dem vollbeladenen Fahrrad durch die Schneematsche zu fahren ist doch immer wieder ein Erlebnis 😀 Ich habe dann auch gleich mal meine erstandenen Lebensmittel auf dem Tisch drapiert um euch zu zeigen, was bei meinem Einkauf so herumgekommen ist.
Beim Auspacken fiel mir dann gleich der erste Fehlkauf auf. Der Vanillepudding, den ihr auch auf dem Foto seht, beinhaltet Weizenstärke und Guarkenmehl. Ich bin ja auch noch keine Expertin, aber ich glaube fast, dass diese Zutaten nicht ganz glutenfrei sind. Schade aber auch…
Was genau ich aus all diesen Dingen in den nächsten Tagen kochen werde, zeige ich euch natürlich auch hier.
PS: Vor ein paar Tagen habe ich im „dm“ in der Stadt ein ganzes Regal mit einer großen Auswahl an Schär-Produkten gefunden. Finde ich wirklich sehr gut, dass solche Drogerien, ein so großes Sortiment an glutenfreien Produkten anbieten.

16.00h: Langsam sollte ich vielleicht mal anfangen zu kochen. Der Plan: Kartoffelgratin. Damit kann man ja eigentlich nichts falsch machen. Also fing ich an die Kartoffeln zu schälen und die Zwiebeln kleinzuhacken … die Zeit verflog nur so. Und schon war es kurz vor 17Uhr. Draußen ging langsam die Sonne unter und in mir stieg die Panik hoch,dass ich den Gratin auf der Terasse nicht mehr fotografieren konnte. Letztendlich klappte es aber doch noch.  Die Fotos jetzt nicht ganz so wunderschön, aber ich hoffe sie zeigen wenigstens, wie lecker das Essen war.

18.00h: Soeben Gabel und Messer aus der Hand gelegt und das Fazit gezogen, dass dieses Rezept noch öfter gekocht werden muss. Und damit auch ihr probieren könnt, hier die Anleitung und Zutatenliste:

Rezept für eine große Auflaufform:
1. Kartoffeln waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebeln und Knoblauch klein hacken. Alles vermischen
2. Sahne und Gemüsebrühe mischen. Petersilie hinzufügen, ebenso wie Salz und Pfeffer.
3. Auflaufform mit etwas Butter einfetten und die Kartoffel-Zwiebel-Knoblauch-Mischung gleichmäßig verteilen.
4. Bei mir kam noch eine klein geschnittene Bockwurst dazu, aber da könnt ihr schauen wie ihr es am liebsten mögt. Jetzt nur noch den Käse in kleine Stücke rupfen und auf den Kartoffeln verteilen.
5. Bei 190°C ca. 40 Minuten backen. Fertig! 🙂

Quelle: Kleine Kochecke

Wenn ihr noch Fragen habt zum Thema „Glutenunverträglichkeit“, stellt sie mir gerne im Kommentar. Es wird die nächsten Tage noch ein Interview mit einer Betroffenen geben und da wäre es natürlich klasse, wenn eure Fragen beantwortet werden können. ♥ Eure Dami

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4 Comments

  • Reply ullatrulla 4. Februar 2014 at 9:35

    Huhu Dami, danke für den Einblick in die Fortsetzung deines kleinen Experiments. Mich würde am Ende interessieren, ob du dich irgendwie anders gefühlt hast. 🙂
    Liebe Grüße, Daniela

    • Reply Schokokuss & Zuckerperle 20. Februar 2014 at 8:58

      Hey 😉
      Ehrlich gesagt habe ich am Ende keinen Unterschied gemerkt,
      da ich ja weiter relativ normal essen konnte. Und nur einzelne Zutaten ersetzt wurden.
      Da ich in der Zeit wenig Brot gegessen habe und nur selten das mitgeschickte Baguette von Dr. Schär, war das eigentlich fast die größte Umstellung 😉
      Aber auch daran gewöhnt man sich schnell.
      ♥ Dami

  • Reply Sarah 4. Februar 2014 at 10:50

    Oooh wie spannend! Heute werde ich mich an einer glutenfreien Pizza probieren 🙂 wenn alles gut geht verlink ich dir morgen den Post! Ich liebe solche Experimentierphasen und werde nun gespannt jeden Tag bei dir reinschauen.
    ♥ Sarah

    • Reply Schokokuss & Zuckerperle 20. Februar 2014 at 9:00

      Oh oh Sarah 😀 Nachdem kein Link mehr von dir kam, erahne ich fast, dass die Pizza nicht so geklappt hat…
      Aber vielleicht hast du den Link ja auch nur vergessen zu schreiben. Ich hoffe also dass es funktioniert hat 😉 ♥ Deine Dami

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