Kuchen

Bananen-Erdnuss-Kuchen und die Erklärung, warum es hier die letzten 6 Monate so still war

9. November 2017

Ihr Lieben,
was hab ich darauf gewartet, diesen ersten Blogartikel nach meiner unfreiwilligen Blogpause zu schreiben. Ganze sechs Monate, den kompletten Sommer und Herbst, war es hier ganz, ganz ruhig. Ich hatte euch bereits angekündigt gehabt, dass ich im Mai umgezogen bin und zunächst kein Internet hatte. Dass der ganze Prozess mit Wohnungssuche, Umzug und Interneteinrichtung aber ein halbes Jahr dauern wird, habe ich kein Stück erwartet. In diesem Beitrag heute möchte ich euch ein wenig erzählen was ich die letzten Monate erlebt habe und wie es künftig mit SCHOKOKUSS&ZUCKERPERLE weitergeht. Ganz nebenbei zeige ich euch Fotos von einem äußerst charmanten Kuchen. 😉

Anfang Mai. Ich bekam die Zusage für einen Job in Hameln, einer Kleinstadt in Niedersachsen, die bestimmt vielen durch die Rattenfängersage bekannt ist. Am 5.5., meinem Geburtstag, hielt ich den Arbeitsvertrag in den Händen; das schönste Geburtstagsgeschenk, das man mir hätte machen können. Dann ging alles ganz schnell. Ich packte alles Wichtige zusammen (Die meisten Kartons standen von meinem vorherigen Umzug noch unausgepackt bei meinen Eltern.) und zog kurz darauf in eine einfache, aber ganz niedliche Übergangswohnung. Diese war klein, aber für die kurze Zeit passend. Dass ich dort kein Internet hatte und den Blog nicht weiterschreiben konnte, störte mich in dem Moment nicht so sehr, weil auch die Miniküchenzeile nicht den Platz für große Kochexperimente bot. Dass es keinen Backofen gab, brauche ich gar nicht zu erwähnen…Ich schaute mir Woche für Woche neue Wohnungen an und fand nach zwei Monaten endlich DIE Wohnung, bei der alles passte. Der einzige Haken war, dass ich nicht sofort einziehen konnte, sondern erst Anfang Oktober.
Die 4 1/2 Monate in meiner internetlosen Mini-Wohnung waren zwar manchmal etwas nervenaufreibend (wenn man mal eben etwas bestellen möchte, noch die Miete zahlen muss oder die Lieblingsserie wochenlang verpasst), aber im Nachhinein war es für mich auch eine Zeit der Entschleunigung. Tagsüber arbeitete ich mich in meinem neuen Job ein; abends lernte ich neue Freunde kennen, entdeckte diverse Bücher für mich, genoss es auch mal, den Blog für kurze Zeit ruhen zu lassen und mich in Hameln einzugewöhnen.

Als der Umzug in meine Traumwohnung dann kurz bevor stand und der rot markierte Tag in meinem Kalender endlich gekommen war, schien ich vor Vorfreude fast zu platzen. Endlich meine erste eigene Wohnung, in der ich mich kreativ so austoben kann wie ich möchte. Auch die Vorfreude auf den Blog stieg. Immer wenn ich mal bei meinen Eltern zu Besuch war und einen Blick auf den Blog geworfen habe, wurde ich schon fast ein wenig wehmütig. Eure Kommentare und Nachrichten haben mich natürlich erreicht und jeder einzelne Gruß hat mich sehr gefreut und daran erinnert, was für eine tolle Community hinter SCHOKOKUSS&ZUCKERPERLE steht. Kaum in der neuen Wohnung, wollte ich sofort mit den nächsten Blogartikeln beginnen und euch von den Ereignissen der letzten Monate berichten…Wäre da nicht: mein Internetanbieter, der scheinbar andere Pläne hatte. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viel Zeit und Nerven ich im letzten Monat in die Beschaffung von einer funktionierenden Internetleitung investiert habe. Nachdem meine Geduld irgendwann am Ende war und ich innerlich schon mit dem Thema abgeschlossen hatte, kam dann aus dem Nichts (in Form des Störungstechnikers) die frohe Kunde: „Ihr Anschluss funktioniert.“ Am liebsten wäre ich ihm vor Freude um den Hals gefallen. 😀

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Monate waren zäh, teilweise anstrengend, aber auch bereichernd, weil ich mich in aller Ruhe einleben konnte und jeden Abschnitt wirklich genießen konnte. Also bin ich jetzt einfach grundzufrieden mit der Situation und genieße es, in meiner neuen Wohnung zu sitzen und nach so langer Zeit endlich diesen ersten Beitrag zu schreiben. Nach und nach werde ich euch in den nächsten Blogartikeln berichten wie es mir in Hameln gefällt und wie die neue Wohnung aussieht und sich entwickelt. Auf Instagram gibt es immer mal wieder kleine Ausschnitte aus der Wohnung. 🙂

Auf den Fotos habt ihr schon gesehen, dass es heute natürlich auch ein neues Rezept gibt. Ich habe mich für einen Bananen-Erdnuss-Kuchen entschieden, den ich auch mit zur Arbeit genommen habe. Durch die Bananen wird der Kuchen recht kompakt und schwer. Mit einem kleinen Stück ist es also getan. 🙂 Die Kombination aus Erdnuss und Banane hat mir sonst aber super gut gefallen, so dass ich den Kuchen wärmstens empfehlen kann und ihn bestimmt noch einmal nachbacken werde.

Rezept drucken
Rezept für Bananen-Erdnuss-Kuchen
Portionen
Kastenform (25cm)
Zutaten
Für den Teig
  • 280 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 150 g Butter
  • 200 g brauner Zucker
  • 4 Eier
  • 1 Vanilleschote
  • 5 Bananen
  • 50 g ungesalzene Erdnüsse
Für das Topping
  • 125 g Mascarpone
  • 4 EL Erdnussbutter
  • etwas Zitronensaft
  • 1/2 Hand voll ungesalzene Erdnüsse
Portionen
Kastenform (25cm)
Zutaten
Für den Teig
  • 280 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 150 g Butter
  • 200 g brauner Zucker
  • 4 Eier
  • 1 Vanilleschote
  • 5 Bananen
  • 50 g ungesalzene Erdnüsse
Für das Topping
  • 125 g Mascarpone
  • 4 EL Erdnussbutter
  • etwas Zitronensaft
  • 1/2 Hand voll ungesalzene Erdnüsse
Anleitungen
  1. Mehl und Backpulver verrühren und zur Seite stellen. Weiche Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier unterrühren. Vanillemark auskratzen und ebenfalls zur Buttermischung geben. Mehl unterrühren. 4 Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit den Erdnüssen untermixen. Fertig ist der Teig!
  2. Den Teig in eine gefettete Kastenform (25cm) geben und bei 170° ca. 1 Stunde backen. Danach sofort aus der heißen Form stüpen und kalt stellen.
  3. Für das Topping die Mascarpone mit der Erdnussbutter verrühren. Auf den ausgekühlten Kuchen streichen. Die Erdnüsse klein hacken und auf der Creme verteilen. Die letzte Banane in Scheiben schneiden und als Deko auf dem Kuchen verteilen. Die Bananenscheiben mit etwas Zitronensaft bestreichen.
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Quelle: leicht abgewandelt aus der „Edeka – Mit Liebe“

 

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