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Apfel-Schichtdessert mit Grümmelkandis von Diamant

24. Januar 2017
 

Ihr Lieben,
in dem heutigen Beitrag möchte ich euch ein wenig von meiner Liebe zu Ostfriesland berichten. Drei Jahre ist es mittlerweile her, dass ich mit Sack und Pack an die Nordseeküste gezogen bin. Ich hatte zuvor ja schon vieles gehört: Die Norddeutschen sollen total kühl sein, einen trockenen Humor haben und es braucht seine Zeit bis man mit ihnen warm wird. Nach 3 Jahren Ostfriesland kann ich euch sagen: Diese Vorurteile sind zum größten Teil Quatsch und gar nicht so stark ausgeprägt, wie man so hört.
Ich wurde dort mit ganz viel Liebe aufgenommen und habe mich super schnell wohl gefühlt. Der Humor der echten Ur-Ostfriesen ist allerdings wirklich ziemlich trocken. Aber genau das hat mich oft so zum  Lachen gebracht, dass mir die Tränen gekommen sind.

Ostfriesische Teetradition

Eine der schönsten Traditionen in Ostfriesland ist das gemeinsame Teetrinken. Die echten Ostfriesen haben alle zusätzlich zu dem klassischen Kaffeeservice ein  Teeservice, das aussieht wie aus dem Puppenhaus. Die Tassen sind viel kleiner und flacher als normale Tassen. Darin wird dann schwarzer Tee von ostfriesischen Teeherstellern getrunken. Nach Belieben kann man Sahne in einem speziellen Sahnelöffel hinzugeben, damit eine „Wolke“ entsteht. Gesüßt wird mit „Kluntjes“ Das Wort Kluntje kannte ich zuvor überhaupt nicht. Bis ich in die hohe Kunst des Teetrinkens eingeführt wurde. 😀 Kluntje ist nichts anderes als Kandis. Immer wenn meine Mitbewohner und ich gemeinsam im Haus waren, gab es nachmittags eine Teezeit. Bei längerer Abwesenheit ihrerseits, hat mir dieses Ritual richtig gefehlt. Das Besondere an dem gemeinsamen Teetrinken ist ja die Gemeinschaft und weniger der schwarze Tee, den ich sonst auch gar nicht so gerne trinke. 🙂

Backen mit Kandis?!

Vor kurzem stellte ich dann fest, dass es außer dem weißen Kandis auch noch weitere Sorten gibt. Diamant* schickte mir ein Testpaket mit fünf verschiedenen Sorten zum Ausprobieren. Besonders spannend fand ich dabei den Grümmelkandis. Ihr seht ihn schon auf den Fotos. Es handelt sich dabei um braunen Kandis, der zu kleinen Kristallen verarbeitet wurde. In der Beschreibung las ich, dass man den Kandis auch gut zum Backen verwenden kann. Ich konnte mir das nicht wirklich vorstellen, aber dachte mir, dass ich das Experiment gerne mal wagen würde.

Die Idee war es, eine abgewandelte Form von dem Eierlikörkuchen im Glas zuzubereiten. Kuchen im Glas klingt immer toll. Dieses Mal sollte der Teig mit Kandis verziert werden. Beim Backen klappte alles wunderbar und auch geschmacklich überzeugte mich das Ergebnis sehr. Durch die feinen Kandisstücke wird der Teig etwas „crunchy“ und bekommt eine besondere Note. Auch die Äpfel habe ich zusammen mit Zimt und dem Grümmelkandis glasiert. Hat wunderbar geklappt. Die meisten Menschen assoziieren Zimt ja mit Herbst oder Winter. Und das ursprüngliche Thema dieses Posts war auch „Kandis Winterideen“. Aber da draußen immer noch Schnee liegt dachte ich mir passt Zimt ganz gut zur Jahreszeit. 😉

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Rezept für 4 Apfel-Schichtdesserts mit Grümmelkandis

175 g Mehl
75 g Speisestärke
1/2 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
100 g Puderzucker
100 ml Öl
125 ml Milch
2 große Eier
1 kleine Hand voll Grümmelkandis
450 g griechischer Joghurt
2 TL Honig
3 Äpfel
Zimt
2 EL Grümmelkandis

1. Mehl, Stärke, Backpulver, Vanillezucker und  Puderzucker vermischen. Öl, Eier und Milch mixen und dann nach und nach zu der Trockenmischung geben. Verrühren bis ein glatter Teig entsteht. Diesen in eine gefettete 26cm-Backform geben und glatt streichen. Mit dem Grümmelkandis bestreuen.
2. Den Teig bei 180°C 20 Minuten backen. Mit einer Stäbchenprobe testen, wann er fertig ist.
3. Mit den Dessertgläsern kleinere und größere Kreise ausstechen. Mit einem Messer zurecht schneiden, so dass sowohl eine große Teigschicht für oben, als auch eine kleinere Teigschicht für unten entsteht.
4. Den griechischen Joghurt mit dem Honig verrühren.
5. Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. Diese zusammen mit dem Kandis und dem Zimt (Ich habe ca. 2 gestrichene EL verwendet.) in einer Pfanne bei geschlossenem Deckel glasieren.
6. Abschließend die verschiedenen Bestandteile in die Dessertgläser schichten: Teig, Joghurtcreme, Äpfel, Joghurtcreme, Teig, einen Klecks Joghurtcreme und ein paar Äpfel. Mit Zimt bestreuen.

Vielfalt bei der Kandiswahl

Auf dem folgenden Foto seht ihr noch eine weitere Kandisvariante: Den Krustenkandis. Der musste mit aufs Bild, weil es farblich so schön stimmig war. 😀 Neben diesen beiden gibt es noch weitere Diamant Zucker Sorten: Den klassischen Kluntje Kandis, weißen Kandis und braunen Kandis. Die beiden letzten Sorten sind hübsch geschliffen und perfekt für eine lange Teezeremonie. Da sich der Kandis erst langsam auflöst, kann man sich beim Quatschen mit den Liebsten umso mehr Zeit lassen.

Wie trinkt ihr euren Tee am liebsten? Wart ihr schon einmal in Ostfriesland und habt die „Teezeremonie“ kennengelernt? 🙂 Ich freue mich auf eure Antworten!

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