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Apfel-Schichtdessert mit Grümmelkandis von Diamant

24. Januar 2017
 

Ihr Lieben,
in dem heutigen Beitrag möchte ich euch ein wenig von meiner Liebe zu Ostfriesland berichten. Drei Jahre ist es mittlerweile her, dass ich mit Sack und Pack an die Nordseeküste gezogen bin. Ich hatte zuvor ja schon vieles gehört: Die Norddeutschen sollen total kühl sein, einen trockenen Humor haben und es braucht seine Zeit bis man mit ihnen warm wird. Nach 3 Jahren Ostfriesland kann ich euch sagen: Diese Vorurteile sind zum größten Teil Quatsch und gar nicht so stark ausgeprägt, wie man so hört.
Ich wurde dort mit ganz viel Liebe aufgenommen und habe mich super schnell wohl gefühlt. Der Humor der echten Ur-Ostfriesen ist allerdings wirklich ziemlich trocken. Aber genau das hat mich oft so zum  Lachen gebracht, dass mir die Tränen gekommen sind.

Ostfriesische Teetradition

Eine der schönsten Traditionen in Ostfriesland ist das gemeinsame Teetrinken. Die echten Ostfriesen haben alle zusätzlich zu dem klassischen Kaffeeservice ein  Teeservice, das aussieht wie aus dem Puppenhaus. Die Tassen sind viel kleiner und flacher als normale Tassen. Darin wird dann schwarzer Tee von ostfriesischen Teeherstellern getrunken. Nach Belieben kann man Sahne in einem speziellen Sahnelöffel hinzugeben, damit eine „Wolke“ entsteht. Gesüßt wird mit „Kluntjes“ Das Wort Kluntje kannte ich zuvor überhaupt nicht. Bis ich in die hohe Kunst des Teetrinkens eingeführt wurde. 😀 Kluntje ist nichts anderes als Kandis. Immer wenn meine Mitbewohner und ich gemeinsam im Haus waren, gab es nachmittags eine Teezeit. Bei längerer Abwesenheit ihrerseits, hat mir dieses Ritual richtig gefehlt. Das Besondere an dem gemeinsamen Teetrinken ist ja die Gemeinschaft und weniger der schwarze Tee, den ich sonst auch gar nicht so gerne trinke. 🙂

Backen mit Kandis?!

Vor kurzem stellte ich dann fest, dass es außer dem weißen Kandis auch noch weitere Sorten gibt. Diamant* schickte mir ein Testpaket mit fünf verschiedenen Sorten zum Ausprobieren. Besonders spannend fand ich dabei den Grümmelkandis. Ihr seht ihn schon auf den Fotos. Es handelt sich dabei um braunen Kandis, der zu kleinen Kristallen verarbeitet wurde. In der Beschreibung las ich, dass man den Kandis auch gut zum Backen verwenden kann. Ich konnte mir das nicht wirklich vorstellen, aber dachte mir, dass ich das Experiment gerne mal wagen würde.

Die Idee war es, eine abgewandelte Form von dem Eierlikörkuchen im Glas zuzubereiten. Kuchen im Glas klingt immer toll. Dieses Mal sollte der Teig mit Kandis verziert werden. Beim Backen klappte alles wunderbar und auch geschmacklich überzeugte mich das Ergebnis sehr. Durch die feinen Kandisstücke wird der Teig etwas „crunchy“ und bekommt eine besondere Note. Auch die Äpfel habe ich zusammen mit Zimt und dem Grümmelkandis glasiert. Hat wunderbar geklappt. Die meisten Menschen assoziieren Zimt ja mit Herbst oder Winter. Und das ursprüngliche Thema dieses Posts war auch „Kandis Winterideen“. Aber da draußen immer noch Schnee liegt dachte ich mir passt Zimt ganz gut zur Jahreszeit. 😉

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Rezept für 4 Apfel-Schichtdesserts mit Grümmelkandis

175 g Mehl
75 g Speisestärke
1/2 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
100 g Puderzucker
100 ml Öl
125 ml Milch
2 große Eier
1 kleine Hand voll Grümmelkandis
450 g griechischer Joghurt
2 TL Honig
3 Äpfel
Zimt
2 EL Grümmelkandis

1. Mehl, Stärke, Backpulver, Vanillezucker und  Puderzucker vermischen. Öl, Eier und Milch mixen und dann nach und nach zu der Trockenmischung geben. Verrühren bis ein glatter Teig entsteht. Diesen in eine gefettete 26cm-Backform geben und glatt streichen. Mit dem Grümmelkandis bestreuen.
2. Den Teig bei 180°C 20 Minuten backen. Mit einer Stäbchenprobe testen, wann er fertig ist.
3. Mit den Dessertgläsern kleinere und größere Kreise ausstechen. Mit einem Messer zurecht schneiden, so dass sowohl eine große Teigschicht für oben, als auch eine kleinere Teigschicht für unten entsteht.
4. Den griechischen Joghurt mit dem Honig verrühren.
5. Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. Diese zusammen mit dem Kandis und dem Zimt (Ich habe ca. 2 gestrichene EL verwendet.) in einer Pfanne bei geschlossenem Deckel glasieren.
6. Abschließend die verschiedenen Bestandteile in die Dessertgläser schichten: Teig, Joghurtcreme, Äpfel, Joghurtcreme, Teig, einen Klecks Joghurtcreme und ein paar Äpfel. Mit Zimt bestreuen.

Vielfalt bei der Kandiswahl

Auf dem folgenden Foto seht ihr noch eine weitere Kandisvariante: Den Krustenkandis. Der musste mit aufs Bild, weil es farblich so schön stimmig war. 😀 Neben diesen beiden gibt es noch weitere Diamant Zucker Sorten: Den klassischen Kluntje Kandis, weißen Kandis und braunen Kandis. Die beiden letzten Sorten sind hübsch geschliffen und perfekt für eine lange Teezeremonie. Da sich der Kandis erst langsam auflöst, kann man sich beim Quatschen mit den Liebsten umso mehr Zeit lassen.

Wie trinkt ihr euren Tee am liebsten? Wart ihr schon einmal in Ostfriesland und habt die „Teezeremonie“ kennengelernt? 🙂 Ich freue mich auf eure Antworten!

Frühstück

Chia French Toast bzw. Arme Ritter mit Mandarinenquark + Gewinner

22. Januar 2017

Ihr Lieben,
das letzte Rezept, bei dem ich euch die Frozen Berry Smoothie Bowl vorgestellt habe, hat bei euch viel Anklang gefunden. Viele haben in den Kommentaren geschrieben, dass sie, genau wie ich, immer auf der Suche nach neuen Frühstücksrezepten sind, bzw. sich über etwas Abwechslung beim morgendlichen Frühstück freuen würden. Da es noch ganz viele Frühstücksideen gibt, die ich noch nicht getestet und euch gezeigt habe, gibt es heute direkt die Fortsetzung vom letzten Artikel.  Vielleicht für ein leckeres Wochenendfrühstück mit der Familie, der besten Freundin oder der/dem Liebsten.

Es gibt Chia French Toast, auch als Arme Ritter bekannt, mit einem Mandarinenquark. Ich hatte zuvor noch nie French Toast gegessen, war aber immer davon begeistert, wie einfach es zuzubereiten ist. Einfach das Toastbrot in etwas Milch und Ei einweichen und anbraten. Dann kann man natürlich noch etwas variieren und verschiedene Zutaten hinzugeben. Bei mir waren es dieses Mal Chiasamen. 🙂 Dazu etwas Fruchtiges und schon hat man ein leckeres, etwas ausgefalleneres Frühstück, das sich auch super für Besuch zubereiten lässt.

Ich habe im Übrigen versucht das French Toast etwas gesünder zu gestalten:
1. Vollkorntoast verwendet, weil es länger satt hält.
2. Mit Agavendicksaft gesüßt. Dieser wird vor allem von Veganern oft als Ersatz für Honig benutzt. Ich hatte ihn noch da und wollte ihn hauptsächlich verwenden, weil er sich langsam dem Mindesthaltbarkeitsdatum nähert. 😉 Man hat aber absolut keinen Unterschied zu herkömmlichem Zucker geschmeckt. Also kann ich ihn durchaus als Süßungsmittel empfehlen.
3. Mit Kokosöl angebraten. Warum es so super gesund ist, hatte ich euch hier ausführlich berichtet.
4. Chiasamen verwendet, weil sie super reich an Proteinen, Vitaminen und Ballaststoffen sind.


Rezept für 6 Chia French Toasts mit Mandarinenquark

3 Scheiben Sandwichtoast (Vollkorn)
2 Eier
100ml Milch
1 TL Zucker
20g Chiasamen
4 TL Kokosöl
1 Dose Mandarinen
250g Quark (20%)
2 TL Agavendicksaft

1. Toastscheiben diagonal zu Dreiecken durchschneiden. Eier, Milch und Zucker verquirlen und in eine Auflaufform geben. Die Dreiecke in die Eiercreme legen und diese einziehen lassen. Danach wenden und mit Chiasamen bestreuen.
2. Das eingelegte Toast in einer Pfanne in etwas Kokosöl anbraten.
3. Den Quark mit dem Agavendicksaft verrühren. Die Mandarinenstücke halbieren und unterheben.
4. Das warme French Toast mit etwas Agavendicksaft beträufeln und dann zusammen mit dem Mandarinenquark genießen.Quelle: abgewandelt von Fashion Kitchen

PS: Das Smoothiepulver von Natural Mojo hat Sabrina R. gewonnen. 😉 Herzlichen Glückwunsch!
Für alle, die leider nicht gewonnen haben: Denkt dran, ihr bekommt im letzten Artikel einen 15% Rabattcode auf alle Produkte von Natural Mojo. 😉 Und schon Mitte Februar gibt es die nächsten Give-Aways. Es bleibt spannend.

 

 

Frühstück, Gesundes, Produkttest, Sponsored Post

Frozen Berry Smoothie Bowl mit Berry Boost von Natural Mojo + GIVE-AWAY (geschlossen) & Rabattcode

16. Januar 2017

Ihr Lieben,
nachdem die letzten Reste der Weihnachtsschokolade aufgebraucht sind, können wir uns wieder den guten Vorsätzen widmen. Und heute habe ich tatsächlich ein super gesundes Rezept für euch. Vielleicht sogar das gesündeste, das es hier jemals gab. Es besteht nur aus 5 Zutaten, ist innerhalb weniger Minuten zubereitet und schmeckt so unheimlich gut, dass ich die nächsten Tage nichts anderes zum Frühstück essen werde. Das ist schon jetzt beschlossene Sache. Ihr seid neugierig geworden? Dann verrate ich euch jetzt, worum es geht…

Und zwar gibt es heute eine very berry Smoothie Bowl für euch. Die Basis besteht ausschließlich aus Bananen und gefrorenen Beeren . Das ist alles. Kein Witz. Für alle, die es noch fruchtiger und gesünder mögen, gibt es ein kleines Zauberpulver, zu dem wir aber erst gleich kommen.
Viele von euch kennen sicher die Nice Cream. Das Eis besteht aus gefrorenen Bananen, die mit etwas Milch püriert werden. Gleiches Prinzip auch bei meiner Smoothie Bowl. Einfach die Beeren (Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, …) in einen leistungsstarken Standmixer geben. Die Bananen in grobe Stücke schneiden, hinzugeben und pürieren bis eine dickflüssige Creme entsteht. Die perfekte Basis für die Smoothie Bowl. Toppen könnt ihr die Creme natürlich mit allem, was euer Vorratsschrank und das Gefrierfach so hergeben: Nüsse, Samen, frisches oder getrocknetes Obst, gefrorene Beeren, Schokolade, usw.

Rezept für eine große Frozen Berry Smoothie Bowl

180g gefrorene Himbeeren
60g gefrorene Brombeeren
60g gefrorene rote Johannisbeeren
ggf. 2 EL „Berry Boost“
2 Bananen
Chiasamen
Kokosflocken

1. Die gefrorenen Beeren zusammen mit den Bananen (und ggf. dem „Berry Boost“-Pulver) in einen leistungsstarken Standmixer geben. So lange pürieren bis eine dickflüssige Creme entsteht.
2. Je nach Belieben die Creme durch ein Sieb passieren. Mir gefällt sie besser ohne Kerne.
3. Die Creme in eine Schüssel umfüllen und mit gefrorenen Beeren, Chiasamen und Kokosflocken dekorieren.
Nun zu dem besagten Zauberpulver, das eurem Smoothie oder der Smoothie Bowl noch mehr Geschmack und wichtige Nährstoffe verleiht: Der Berry Boost.
Ihr müsst wissen, dass ich Fertigprodukte oder chemisch angerührte Mittel, die einem zum Beispiel den großen Abnehmerfolg versprechen, meide. Deshalb war ich auch beim Berry Boost zunächst skeptisch. Als ich jedoch las, dass die Produkte von Natural Mojo* zu 100% natürlich sind und lediglich aus einer Mischung von Superfoods bestehen, dachte ich mir, gebe ich dem ganzen eine Chance. Nährstoffe schaden schließlich nie. Ich verschone euch an dieser Stelle mal mit den ganzen Inhaltsstoffen 🙂 – Die Hauptzutaten sind unter anderem Acai-Beeren, Goji-Beeren und Granatapfel.
Bei mir ist es so, dass ich während des Studiums ganz oft Müsli gegessen habe. Irgendwann wurde mir das aber zu eintönig und ich bin wieder auf Brot umgestiegen. Dass zu viele Kohlenhydrate nicht gut sind, war mir bewusst, jedoch fehlte eine leckere und gesunde Alternative.
Bis heute. Denn ich glaube mit dieser Smoothie Bowl nur aus Früchten und der Zugabe von dem Superfood-Pulver werde ich lange glücklich sein. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass dieses unscheinbare Pulver so einen intensiven Geschmack nach Beere hervorbringt. Selbst der Geruch ließ nichts vermuten. Aber sobald man das Pulver mit Joghurt, Wasser oder Smoothie verrührt, verfärbt es sich und schmeckt einfach genial. Der Preis für eine Packung liegt bei 24,99€. Da das nicht gerade wenig ist, freue ich mich riesig, dass ihr ab sofort mit dem Code „schokokussundzuckerperle“ bis zum Ende des Jahres 2017 15% Rabatt bekommt!

Give-Away!

Und eine weitere Überraschung folgt sogleich: Ich darf zusätzlich eine Packung „Berry Boost“ an euch verlosen! 🙂 Dazu müsst ihr nur die folgenden Teilnahmebedingungen befolgen und schon seid ihr im Lostopf:

Teilnahmebedingungen
– Schreib mir einen Kommentar unter diesen Post und erzähle mir, ob du morgens auch Smoothie Bowl frühstückst oder doch etwas Anderes.
– Wenn du mir bei Facebook, Instagram, Pinterest oder Bloglovin folgst oder den Newsletter abonniert hast, bekommst du Extralose. Schreibe dazu +FB, +IG, +PI, +BL oder +NL an das Ende deines Kommentars.
– Du bist älter als 18 Jahre oder hast das Einverständnis eines Erziehungsberechtigten. Und du hast einen Wohnsitz in Deutschland!
– Der Gewinner wird per Zufallsprinzip ermittelt (random.org) und dann von mir am 20. Januar  um 16.00h informiert.

Das letzte Bild kannst du natürlich gerne über deine Kanäle teilen. 😉

Kuchen

Kokos-Käsekuchen mit Banane

14. Januar 2017

Ihr Lieben,
ich hatte euch vor zwei Tagen auf Instagram ein Foto vom Mandarinen-Käsekuchen vom Blech gezeigt. Während ich das Bild so betrachtete, fiel mir auf, dass es bisher kaum Käsekuchen-Rezepte auf dem Blog gab und ich auch mal wieder Lust auf eine neue Variante hätte. Hauptbestandteil sollte Kokos werden. Weil Kokos alleine ja etwas langweilig ist und für einen exotischen Cheesecake noch eine Frucht fehlte, entschied ich mich für Bananen.

Ich habe für den Kuchen eine 20cm-Form verwendet, jedoch festgestellt, dass die Creme locker für eine 24cm-Form gereicht hätte. Später ist man immer schlauer. 🙂
Besonders hat mir gefallen, dass die untere Bananenschicht weich geworden ist und die obere Schicht eher knusprig. Das sieht man auch auf den Fotos: Die obere Bananenschicht ist viel dunkler als die untere, die kaum sichtbar ist. Stellt man den Kuchen über Nacht oder mehrere Stunden kalt bilden sich auf der Oberfläche des Baisers die kleinen, gold schimmernden Tränchen. Super hübsch!


Rezept für einen Kokos-Käsekuchen mit Banane (24cm-Form)

Teig
200g Mehl
80g Zucker
80g kalte Butter
1 Ei
1,5TL Backpulver
Creme
500g Quark
3 Eigelb
120g Zucker
Mark einer 1/2 Vanilleschote
125ml Öl
200ml Milch
100g Kokosflocken
2 Bananen
Baiserhaube
3 Eiweiß
80g Zucker

  1. Für den Teig das Mehl, den Zucker, die kalte Butter, das Ei und das Backpulver verkneten. Eine 24cm-Form einfetten und dann den Teig sowohl am Boden als auch am Rand der Springform andrücken. Der Teigrand sollte in etwa 3cm hoch sein.
  2. Für die Füllung die Eier trennen und das Eiweiß zunächst zur Seite stellen. Eigelb, Quark, Zucker, Vanillemark, Öl, Milch und Kokosflocken verrühren.
  3. Die Bananen in Scheiben schneiden. Die Hälfte der Bananenscheiben auf dem Boden des Käsekuchens verteilen. Die Creme darübergeben und die restlichen Bananenscheiben auf der Creme verteilen. Etwas andrücken.
  4. Den Kuchen bei 175°C ca. 50 Minuten backen.
  5. Für die Baiserhaube das Eiweiß aufschlagen bis es steif ist. Den Zucker einrieseln lassen. Dann auf dem noch warmen Kuchen verteilen und glatt streichen. Erneut für 25 Minuten bei 150°C backen.
  6. Wenn der Kuchen kalt wird entstehen die Tränen.

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Walnussbrot mit dreierlei Käseaufschnitt von Bergader

9. Januar 2017

Ihr Lieben,
jeder der mich schon etwas länger kennt, weiß, dass ich Käse liebe. Für alle anderen ein paar Käse-Fakten aus meinem Leben:
1. Ich erinnere mich nicht, wann ich mal einen Tag keinen Käse gegessen habe.
2. Während meiner Studiumszeit habe ich oft nicht viel im Kühlschrank gehabt außer Butter, Milch, Joghurt und Käse (und alles was ich für den nächsten Blogartikel brauchte).
3. Die Vorliebe für Käse habe ich schon früh entdeckt. Während mein Bruder dem nichts abgewinnen kann (außer den überbackenen, der geht :D), gab es für mich in der Schule auf jedes Pausenbrot Käse.

Gut, das sollte reichen. Ich denke ihr habt verstanden, dass ich Käse WIRKLICH mag. 😉

Am besten schmeckt mir Käse auf frischem Brot. Mit ein wenig Butter. Wobei man die bei ganz frischem Brot auch weglassen kann. Auf den Fotos seht ihr, dass ich mich für den heutigen Blogartikel tatsächlich ans Brot backen gewagt habe. Brötchen (Joghurtbrötchen, Quarkbrötchen, …) hatte ich schon ein paar Mal gebacken und einmal Partybrote, aber an so richtiges Brot habe ich mich bisher nicht getraut. Zeit wurde es. Zusammen mit den Kids habe ich den Walnussteig vorbereitet. Auf Instagram habe ich euch gezeigt, wie einer der Jungs den Teig geknetet hat. Amüsant war das. 😀 Wir haben dann auch gleich probiert, als das Walnussbrot frisch gebacken und knusprig aus dem Backofen kam. Sooo lecker!

Rezept für zwei Walnussbrote

200g dunkles Mehl (1050)
300ml heißes Wasser
1 Würfel Hefe
1 EL Honig
300g helles Mehl (630)
2 TL Salz
100g grob gehackte Walnüsse

  1. Das dunkle Mehl mit dem heißen Wasser und dem Honig verrühren. Die Hefe einbröseln und alles gut vermengen. Mit einem Küchentuch zudecken und für eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Nun das helle Mehl und das Salz dazugeben und verrühren. Die Walnüsse grob hacken und unter den Teig heben. Erneut eine Stunde abgedeckt gehen lassen.
  3. Den Teig nun durchkneten, in zwei Stücke teilen und zu Broten formen (wie Baguettes, denn der Teig dehnt sich noch seitlich aus). Längst mit einem Messer einschneiden, damit ein Muster entsteht. Die Teigfladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für 30 Minuten auf 50°C aufgehen lassen. Dann für 25 Minuten auf 230°C backen. Zwischendurch immer mal wieder mit Wasser bepinseln, damit die Kruste schön kross wird.Quelle: Die Rezeptblogger

Auf dem Brot zeige ich euch heute mal drei außergewöhnliche Käsevarianten. Diese habe ich auf die Käsesorten der Bergader Privatkäserei* abgestimmt: mild-nussig, würzig-nussig und chili. Der Schnittkäse schmeckt sehr cremig und je nach Geschmacksrichtung etwas herber oder schärfer. Ein bisschen wie Leerdamer, würde ich sagen. Es handelt sich dabei um einen Bergbauern Käse, der im Süden Deutschlands und in Österreich hergestellt wird.

Nachdem ich mich ein wenig über den Ursprung der Milch informiert habe, kann ich euch den Käse wirklich ans Herz legen. Die Milch im Käse stammt von einem der 460 Familienbetriebe, mit denen Bergader zusammen arbeitet. Durchschnittlich gibt es pro Betrieb nur 25 Kühe. Alle Molkereiprodukte sind frei von Gentechnik, Laktose und Gluten. Die Bergwiesen, auf denen die Kühe grasen, liegen in 600m Höhe, wodurch die Kühe auch an seltene Gräser und Kräuter kommen, die es nur in solchen Höhenlagen gibt. Ich finde solche Bauern, denen das Wohl der Kühe und nicht nur der reine Nutzen wichtig ist, sollten unterstützt werden.

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Jetzt schauen wir uns mal meine drei Käse-Kreationen an. Da hätten wir zum einen den würzig-nussigen Bergbauern Käse mit einem Brombeersenf. Dieser ist je nach gewähltem Senf mittel-scharf oder sehr scharf. Getoppt wird der Senf mit etwas getrocknetem Thymian.
Auf der zweiten Brotscheibe finden wir den mild-nussigen Käse (mein Favorit) mit gerösteten Walnüssen und angebratenen roten Trauben. Diese wurden in Olivenöl und Honig gebraten und sind so schön süß.
Das letzte Brot habe ich mit dem Chili-Käse belegt. Dieser ist pur schon etwas schärfer (Wer hätte das gedacht. :D). Mit der Tomatenmarmelade, in der sich auch etwas Chili wiederfindet, die feurigste der drei Brotscheiben. Hier kommen die Rezepte:

Bergbauernkäse “ würzig-nussig“ mit Brombeersenf

Zutaten: 200g TK-Brombeeren, 5 EL mittelscharfer o. scharfer Senf, 2 EL Honig, Salz, Pfeffer

Zubereitung: Die Brombeeren auftauen (oder frische Brombeeren verwenden) und pürieren. Senf, Honig und etwas Pfeffer und Salz hinzugeben. Gut verrühren.


Bergbauernkäse „mild-nussig“ mit gebratenen Walnüssen und roten Trauben

Zutaten: Rote Weintrauben, Walnüsse, Olivenöl, Honig

Zubereitung: Die Weintrauben waschen und halbieren. In einer Pfanne in etwas Olivenöl anbraten. Walnüsse grob hacken. Nach ca. 10 Minuten die gehackten Walnüsse hinzugeben und kurz anrösten. Mit etwas Honig (ca. 2 EL) mischen.


Bergbauernkäse „chili“ mit scharfer Tomatenmarmelade

Zutaten: 500g frische Tomaten, 500g passierte Tomaten, 1 kleine Chili, 500g Gelierzucker (1:3), Saft von 2 Limetten

Zubereitung: Die Tomaten waschen, auf der Unterseite ein X einritzen und in eine Schüssel legen. Mit heißem Wasser begießen und warten bis sich die Haut löst. Diese komplett entfernen, ebenso den Stielansatz. Dann die Tomaten schneiden und diese  zusammen mit den passierten Tomaten und einer fein geschnittenen Chili pürieren. Den Gelierzucker und den Limettensaft einrühren und nach Packungsanleitung zu Marmelade verarbeiten. Schnell in saubere Gläser füllen, verschließen und auf den Kopf stellen bis die Marmelade abgekühlt ist.

So. Damit endet nun auch mein kleiner Artikel zum Thema „Käse“. Ich habe euch in der letzten Zeit öfters solche Themen-Artikel vorgestellt. Darum nun die Frage an euch: Gefallen euch Artikel in denen ich euch ein bisschen von der Geschichte um das Rezept, eigenen Erfahrungen oder dem Ursprung der vorgestellten Produkte erzähle? Was ist eure Lieblings-Käsesorte? Esst ihr den Käse pur auf dem Brot oder toppt ihr ihn mit Aufstrich? Ich kenne beispielsweise Leute, die Erdbeermarmelade oder Ketchup auf Käsebrot essen…